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Silberstrasse

Radfahren auf der Silberstrasse

 

Auf der Silberstrasse von Sevilla nach Santiago de Compostela

Mit dem Rennrad oder dem Trekkingrad und dem Mountainbike

del 20.09 - 05.10.2014  Sevilla - Santiago

del 20.09 - 28.09.2014  Sevilla - Salamanca (vía Madrid)

del 27.09 - 05.10.2014  Salamanca - Santiago (vía Madrid)

Die von den Römern angelegte „Silberstrasse“ war die wichtigste Handelsverbindung, die den Norden Spaniens mit dem Süden verband. Bereits zuvor diente diese Route als großer Handels- und Viehweg. Nach den Römern benutzten auch die arabischen Eroberer der iberischen Halbinsel diese von den Römern gepflasterte Straße und nannten sie eben “gepflasterte Strasse” oder Bal’latta, was dann “falsch” ins spanische als “Ruta de la Plata” übernommen wurde.

Auf dieser Straße bildeten sich die im Mittelalter die wichtigsten und die schönsten Städte Spaniens heraus: Sevilla, dann Mérida, Cáceres, Salamanca, Sanabria etc., einige von ihnen sind von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt. Auch war und ist die Ruta de la Plata der Südzugang zum Jakobsweg und damit nach Santiago de Compostela, so dass in der Neuzeit der sog. Motzarabische Weg auf über 1000 km von Sevilla nach Santiago de Compostela führt.

Wir durchqueren West- und Nordspanien von Andalusien, über die “Dehesas” (Steineichen-Felder für die Viehzucht) der Extremadura auf die kastillische Meseta (Inlandshochebene) und ins grüne Galicien..

Rennradfahrer: Wir fahren die unten angegebnen Etappen auf einsamen Nebenstrassen komplett

Trekking-Radfahrer: Auch Sie können diese Etappen komplett fahren oder sie etwas abkürzen.

MTB-Fahrer: Wir haben für Sie Auswahletappen von 50-60 km Länge auf Forstwegen, Pfaden und kleinen Nebenstrassen vorbereitet.

Wanderer: Wir haben für Sie die schönsten Etappen des Originalweges von 20 – 30 km ausgewählt.

Uns begleitet ständig ein Bus und eine ortskundige Begleitperson.

Sie erhalten ein ausführliches Dossier / Roadbook zu Ihrer Tour und die präzisen Tracks für Ihr GPS.

Wir werden in traditionellen (oft einfache aber korrekte) Hotels des Weges unterkommen und dort abends zusammen die landestypische Küche genießen.

21.09 Ankunft in Sevilla

Kurzer abendlicher Rundgang durch die Altstadt mit der famosen Giralda. Und anschliessendes Tapa-Essen im Traditionsrestaurant “El Rinconcillo”

22.09 Etappe 1: Italica – Almadén de la Plata (65 km, 770 Hm)

Wir machen einen kurzen Transfer mit dem Bus nach Italica, um den Stadtverkehr von Sevilla zu vermeiden und besichtigen die Ruinen der römische Siedlung Unsre Tour beginnt mit der Fahrt durch fruchtbare Guadalquivir-Becken in die „Sierra Morena“, wo wir die Provinz von Sevilla verlassen.

Etappe 1

23.09 Etappe 2: Almadén – Zafra (91 km 1080 Hm)

Weiter geht es durch die Sierra Morena mit einigen auch steileren Anstiegen und dann relativ flach durch Feldlandschaften und Olivenhaine nach Zafra, das das kleine Sevilla der Extramadura genannt wird

Etappe 2

24.09 Etappe 3: Zafra – Mérida (91km, 750 Hm)

Die sehr abwechslungsreiche Etappe führt uns durch die Dehesas (kultivierte Steineichenwälder), entlang weiter Weideflächen und über verschlafene Dörfer. Unser Etappenziel ist die Römerstadt Mérida mit seiner bekannten Brücke und dem gut erhaltenen Theater.

Etappe 3

25.09 Etappe 4: Mérida – Cáceres (92km, 880 Hm)

Zuerst geht es relativ flach durch kultiviertes Land und über kleine Dörfer weiter Richtung Norden. Wir machen einen kleinen (steilen) Abstecher nach Montánchez, der Hauptstadt der raditionellen Schinkenherstellung.Abends unternehmen wir einen Stadtrundgang in Cáceres, dessen von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärtre Stadtkern, einer der schönsten ganz Spaniens ist.

Etappe 4

26.09 Etappe 5: Cáceres – Plasencia (95km, 830 Hm)

Es wird nun allmälich wieder hügliger. Dehesas und kultiviertes Land wechseln sich ab. Wir gelangen in den Naturpark von Manfragüe, einer kleinen, felsigen Bergkette, die an den Meandern des Tajo liegt und ein Tierparadis ist: Luchse, Grosswild, die grössten Geierkolonien der iberischen Halbinsel.

Unser Etappenziel ist eine andere historische Stadt: Plasencia.

Etappe 5

27.09 Etappe 6: Plasencia – Béjar (88 km, 1730 Hm)

Langsam steigen wir aus den Tiefebenen der Extremadura und einer mediterran geprägten Landschaft Richtung kastilische Hochebene. Im Osten beginnt sich die Sierra de Gredos, ein 2600 m erreichendes Gebirge mit Granitgipfeln und Mischwäldern aufzubauen. Für diejenigen, die eine radtechnische Herausforderung wünschen, haben wir den langen, aber wunderschönen Honduras-Pass eingebaut. Auf dem anschliessenden Béjarpass sind wir dann in Kastilien und seiner Provinz Salamanca angelangt.

Etappe 6

28.09 Etappe 7: Béjar – Salamanca (78 km, 650 Hm)

Aus der ehemals befestigten Stadt Béjar fahren wir zuerst durch Weidegebiete nach Valdelacasa, wo die eigentliche Hochebene beginnt. Immer auf fast 1000 m Meereshöhe geht es flach durch Reste von Dehesas und Feldlandschaften Richtung Salamanca. Im Osten sehen wir weiterhin das mächtige, noch verschneite Gredos-Gebirge vor uns.

Am Nachmittag kommen wir in Salamanca an und unternehmen einen ausführlichen Stadtrundgang durch eine der monumentalsten Städte Spaniens, die zum Weltkulturerbe erklärt wurde.

Etappe 7

29.09 Etappe 8: Salamanca – Zamora (78 km, 430 Hm)

Weiter geht es durch die Meseta bis nach Cubo del Vino, wo die Meseta langsam ins Duero-Tal mit seinen bekannten Weinanbaugebieten abfällt. Es handelt sich um eine flache und schnelle Etappe, so dass bald das ummauerte Zamora vor uns liegt.

Nachmittags unternehmen wir unseren Stadtrundgang durch Zamora, das vielleicht nicht so bekannt ist wie Cáceres oder Salamanca, aber ebenso reich an historischen Bauwerken ist. Zamora gilt als das Zentrum der Romanik Zentralspaniens.

Etappe 8

30.09 Etappe 9: Zamora – Sanabria (123 km, 1250 Hm)

Wir verlassen nun die klassische Route der Silberstraße, die von hier aus Richtung Norden nach Gijón zur Atlantikküste führt und fahren auf der motzarabischen, der Pilger- Route Richtung Santiago. Es handelt sich um eine lange, abwechslungsreiche Etappe durch Wälder und Kulturland in der Nähe der portugiesischen Grenze.

Etappenziel ist Puebla de Sanabria mit seinem schönem auf einem Hügel gelegenen Altstadtkern mit typisch kastilischen Häusern und großer Burganlage

Etappe 9

01.10 Etappe 10: Sanabria – A Gudiña (80 km, 1340 Hm)

Es handelt sich um eine relativ kurze, aber bergige Etappen, mit 2 steilen Anstiegen, die uns nach Galicien bringt. Wir haben einen Abstecher zum grössten Binnensee Spaniens in der Náhe von Sanabria eingeplant. Dann geht es durch eine wuchtige immer grüner werdende Berglandschaft und an einsamen Dörferns vorbei nach A Guidiña, unserem Etappenziel.

Etappe 10

02.10 Etappe 11: A Gudiña – Ourense (80 km, 1340 Hm)

Diese wieder bergige Etappe führt uns in ständigem Auf und Ab durch das typische grüne Hügelland von Galizien, das gegenüber der trockeneren kastilischen Hochebene von atlantischem Einfluss geprägt ist. Wir sollten die lange Abfahrt ins Miño-Tal und Ourense, das nur noch auf 100 m Meereshöhe liegt, nicht versäumen. Am Abend machen wir einen kurzen Stadtgang durch das monumentale Ourense mit seiner römischen Brücke über den Miño.

Etappe 11

03.10 Etappe 12: Ourense – Silleda (76 km, 1570 Hm)

Zuerst fahren wir am Miño entlang, um dann wieder ins gallizische Bergland aufzusteigen. Durch einsame Landschaften und abgelegene Dörfer sammeln wir unermüdlich Höhenmeter. Silleda, eine Kleinstadt, die die grösste überdachte Strasse Spaniens beherbergt, lässt uns dann einen Steinwurf von Santiago.

Etappe 12

04.10 Etappe 13: Silleda – Santiago (43 km,650 Hm)

Die letzte Etappe zum großen Ziel führt uns durch Kultur- und Waldlandschaften und über typische galicische Streusiedlungen mit ihren kleinen Bauerngärten und den berühmten Hórreos (Maisspeicher).

Bevor wir in die Stadt einziehen noch kurze Besichtigung der Kirche Santa Maria de Sar, ein zu entdeckendes architektonisches Wunder. Nachmittags werden wir dann ausführlich Santiago besichtigen.

Etappe 13

05.10 Etappe 14: Santiago – Finisterre (88 km, 1240 Hm)

Heute und für diejenigen, die noch Kraft und Lust verspüren, geht es mal zum Ender der Welt. Nichts anderes will Finisterre bedeuten, das Ende der im Mittelalter bekannten Welt und das Westkap Europas. Wieder sehr hügelig durch Wälder, Kultur- und Heidelndschaften fahren wir zum Leutturm, der das Ende Europas markiert.

Etappe 14

06.10 Ende der Reise und Rückflug

Leistungen:

  • · Alle Hotelübernachtungen mit Halbpension
  • · Ständige Busbegleitung und ortskundiger Begleiter
  • Transfers vom und zum Flughafen
  • Roadboog und tracks

Preis (21.09 - 06.10.2012): 1560 euro  Einzelzimmerzuschlag: 280 euro

Preis (21-29.09  oder 28.09 - 06.10)  870 euro   Einzelzimmerzuschlag: 210 euro

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